Wanted



Kurzer Inhalt:

Wesley Gibson lebt seinen persönlichen Albtraum: Er hat einen langweiligen Bürojob, wird dort von seiner Vorgesetzten schikaniert, sein Kontostand bewegt sich nahe am Nullpunkt und seine Freundin betrügt ihn mit einem verhassten Kollegen. All das ändert sich, als er in einer Apotheke von der mysteriösen Fox angesprochen wird. Sie behauptet, er sei der Sohn eines legendären Auftragskillers, der gerade erst erschossen wurde – nur um ihn Sekunden später vor eben dessen Mörder, genannt Cross, zu beschützen. Fox bringt Wesley zu Sloan, dem Anführer der Bruderschaft, einer Jahrhunderte alten Vereinigung von Auftragsmördern. Sloan bietet Wesley an, ihn auszubilden, damit er Rache für den Mord an seinem Vater nehmen kann. Wesley willigt ein und macht schon bald Jagd auf Cross, der es seinerseits ebenfalls weiterhin auf Wesley abgesehen hat…

Bewertung:

Rainer Gansera schrieb in der Süddeutschen vom 4. September 2008:

Der Film sei ein „Pures Vergnügen, weil pures Fantasma. Im Milieu und mit den knalligen Mitteln eines Blockbusters gelingt Bekmambetov das, was die Surrealisten experimentell suchten: entfesselt ausschweifende und ironisch zelebrierte Traumlogik.“

Dem kann ich mich voll und ganz anschliessen. Wanted ist zwar eine Comicverfilmung,
alelrdings an manchen Stellen schon etwas überrissen unrealistisch. So können Helden um die Ecke schiessen und bekommen Aufträge von einem
Webstuhl. Allerdings muss man sagen, das die ganze Action und vielleicht auch die zu ausgeprägte Fantasie in dem Film gut bis sehr gut umgesetzt wurde. Die Kamera und der Schnitt sind perfekt, auch die neuen Features sind sehr schön anzusehen. Nicht zuletzt natürlich die Sekunden-Sequenz von Angelinas Po.

Trotz schöner Szenen und guter Besetzung, sowie fast astreiner Umsetzung bekommt der Film bei mir auf Grund der doch etwas lächerlichen Story nur 4 von 5 Movie-Slash-Sternen.


Batman - The Dark Knight



Kurzer Inhalt:

Seit Batman (Christian Bale) Ra\'s Al Ghul besiegt hat und Scarecrow spurlos verschwunden ist, ergreift er mit Polizeichef Gordon (Gary Oldman) und Bezirksstaatsanwalt Dent (Aaron Eckhart) die Initiative, Gotham City endgültig vom organisierten Verbrechen zu befreien. Ein ehrenwerter Plan, den der diabolische Joker (Heath Ledger) jedoch zu durchkreuzen weiß. Der tritt zunächst als Bankräuber in Erscheinung, legt aber bald die gesamte Stadt mit Terrorakten lahm.

Bewertung:

Als erstes ist zu sagen, dass Heath Ledger den Joker einfach nur sehr atemberaubend spielt.
Er lässt bei seinem Schauspiel kaum Platz für Stauenen und fesselt einen immer wieder.

An sich ist die Story des neuen Batman eher etwas düster gehalten, und wirkt auch so. Dunkel, geheimnisvoll, melancholisch, verwegen. Man könnte noch viele Adjektive dieser Art finden, um
das zu beschreiben, was diesen Film ausmacht. Er ist keine typische Comicverfilmung, sondern
zielt stark auf das Ego des Helden ab. Ein Düsterer Streifen, welcher nicht in Action oder sinnlosen "Schlachtereien" untergeht, sondern gekonnt auch negative Aspekte eines Superhelden in Szene setzt.

Die Kamera und der Schnitt ist an sich nichts neues, allerdings sehr schön gemacht.

Insgesamt überzeugt der Film auf seiner ganzen Länge von Stolzen 152 Minuten , wofür eventuell auch die Einspielergebnisse von 966 Millionen US-Dollar stehen.

5 von 5 Movie-Slash Sternen.